Protokoll vom Fanstammtisch am 11. Oktober 2016

Protokoll vom Fan-Stammtisch am 11. Oktober 2016 in Langenhagen

Pünktlich um 19:00 begrüßte Dietmar Rumpf in der Herzblut-Bar in Langenhagen die Rekordkulisse von fast 80 Fans.

Der Stammtisch soll jetzt immer am ersten Dienstag im Monat stattfinden. Natürlich wird jeweils dazu eingeladen, aber so könnt Ihr schon mal den Termin blocken.

Zu Beginn bat Marco um das Wort. Ihm war es ein Bedürfnis, nach dem doch nicht so tollen Spielwochenende etwas zu den Fans zu sagen. Dabei betonte er, dass man sich nicht hinter den Verletzten verstecken will, sondern auch über den Tellerrand schaut. Man merkt, dass die ganze Mannschaft verunsichert ist. Dazu allerdings erstmal noch ein Dank an die Fans, welche weiterhin die Mannschaft lautstark unterstützen. Aktuell werden Mannschafts- und Einzelgespräche geführt, damit die Spieler den Kopf wieder frei bekommen. Die Verantwortlichen sowie die Spieler sind sich der Situation bewusst und arbeiten mit Hochdruck dran eine Lösung herbei zu führen.

Man hat die Mannschaft nach menschlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammen-gestellt. Man muss aber auch sagen, dass einige Spieler noch nicht bei 100 Prozent sind.

Chad Niddery bekommt seinen Vertrag erst, wenn er spielfähig ist. Er trainiert zwar schon mit, allerdings ist seine Verletzung noch nicht ganz ausgeheilt.

Tomas Mery wird voraussichtlich frühestens im Januar wieder mit dem Training beginnen können.

Die Top 8 zu erreichen wird bei dieser starken Liga schwierig. Ziel ist es aber trotzdem in die Playoffs zu gelangen. Er bedankt sich nochmals bei allen Fans für die große Unterstützung.

Anschließend kam Andrej Strakhov zu Wort. Er ist das Bindeglied zwischen Trainer, Spieler und Vorstand. Weiterhin hat er angefangen, die Schulbank zum Veranstaltungskaufmann zu drücken. Zu der aktuellen Personalie gibt er bekannt, dass Daniel Reichert evtl. Mitte November wieder mit der Mannschaft trainieren wird. Für Yannik Weist könnte es schon am übernächsten Wochenende soweit sein. Des Weiteren hat Stefan Goller eine Gehirnerschütterung und Tim Dreschmann ist angeschlagen.

Die Kooperation mit Bremerhaven ist nicht so einfach. Da diese auch einen kleinen Kader haben, ist zurzeit von dort keine Unterstützung zu erwarten.

Robin Ringe hat nach dem Essenspiel nur 1 Spiel Sperre erhalten.

Andrej bestätigte auch die Worte von Marco, dass man die Probleme bei der Mannschaft erkannt hat und aktiv daran arbeitet.

Seine Ziele sind immer noch die PlayOffs. Allerdings wird jetzt nur Schritt für Schritt und von Spiel zu Spiel geschaut.

 

Nun war auch Tomas Martinec anwesend, nachdem das Mannschafttraining beendet war. Er und die Mannschaft haben aktuell das Problem, dass sich keine Reihe richtig einspielen kann. Hat man einen Ausfall kompensiert, fällt der nächste Spieler aus. Einige Spieler spielen dazu noch angeschlagen und somit nur mit max. 80% Leistungsfähigkeit.

Er nimmt sich aber viel Zeit für die Mannschaft. Diese intensive Arbeit ist nur möglich, da seine Familie in Mannheim geblieben ist.

 

So nun zu den beiden eingeladenen Spielern:

Als erste war Daniel Reichert dran. Er hat als Kind mit Fußball angefangen. Hat aber sehr schnell gemerkt, dass er auf das „Grün“ allergisch (Heuschnupfen) reagiert. Dann kam er irgendwie zum Eishockey und hatte dort kein Problem mehr. Er hat letztes Jahr sein Abitur erfolgreich abgeschlossen und möchte in diesem Jahr durch Training und viel Spielpraxis feststellen, ob er mit dem Eishockeysport als Profi genug Geld verdienen kann. Leider ist er durch den Ausfall zurückgeworfen worden. Aber er hofft in vier bis sechs Wochen wieder dabei zu sein.

 

Zum Schluss dann noch unsere 96 Yannik Weist. Er ist über Fußball und Inlinehockey zum Eishockey gekommen. Trotz des vielen Trainings und der Spiele hat er die Ausbildung zum Schornsteinfeger erfolgreich beendet. Dies alles unter einen Hut zu bekommen ist aber nur möglich, wenn man einen verständnisvollen Chef hat. Er hat das Glück. Im Mai nächsten Jahres beginnt er dann mit der Meisterschule zum Schornsteinfegermeister. Wir wünschen ihm jetzt schon mal alles Gute dafür. Er trainiert nach seiner Verletzung wieder mit der Mannschaft, allerdings wird für den 100 % Einsatz noch auf die Freigabe der Ärzte gewartet.

 

Eine Bitte in eigener Sache: Denkt bitte alle daran, dass in dieser Situation die Mannschaft unsere volle Unterstützung benötigt und wir manche Dinge vielleicht nicht so kritisch sehen sollten. Und manchmal hilft es auch der Mannschaft, wenn die Enttäuschung nach einem Spiel NICHT in den Social Medien breit getreten wird. Denn Scorpions geben niemals auf, wir auf den Rängen die Mannschaft auf dem Eis!!!!!

In der Hoffnung, dass wir uns alle am nächsten Spieltag in der Eishalle Langenhagen sehen verbleiben wir

mit familiären Grüßen

Der Vorstand des                                                                                                                              Scorpions Club e.V.